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- von Frauen für Frauen

 

 

, Antigone Kiefner

Helen Frankenthaler – Eine Künstlerin, die uns Frauen auch heute noch viel zu sagen hat

Eine eigenständige Künstlerin, die uns Frauen vermutlich viel zu sagen hätte: Helen Frankenthaler.

Wir, zehn Frauen von futura mentoring e.V. , machten uns auf den Weg nach Basel ins Kunstmuseum, um ihre beeindruckende Ausstellung zu besuchen. Eine feinfühlige, extra für uns gebuchte Führung brachte uns das Werk und die Künstlerin auf sehr behutsame Weise näher.

Frankenthaler (1928–2011), eine wegweisende US-amerikanische Malerin des Abstrakten Expressionismus, revolutionierte die Kunstwelt in den 1950er Jahren durch die Erfindung der „Soak-Stain“-Technik und begründete damit den Übergang in die Farbfeldmalerei.

Was war ihre Besonderheit?

  • Sie malte auf dem Boden. D.h. sie goss verdünnte Farbe großzügig auf die Leinwand, schuf großflächige leuchtende und atmosphärische Stimmungslandschaften und begründete nebenbei eine ganz eigene Technik (Schüttbildtechnik). Sie beherrschte dabei das Gleichgewicht aus Kontrolle und Loslassen im Umgang mit den Farben.
  • Um sie herum: Viele Männer, zielorientiert im Überbietungswettbewerb auf dem Kunstmarkt. Sie aber machte ihr eigenes Ding und ließ sich nicht beirren. Das Malen war der Weg. Als Pionierin der Nachkriegskunst hat sie sich in New York in einer männerdominierten Kunstszene erfolgreich behauptet.

Über fünfzig Werke, farbintensive, meist großformatige leuchtende Gemälde, zogen uns in den Bann. Es ist die bislang größte Ausstellung ihrer Malerei in Europa, wo sie gerade neu entdeckt wird. Wer jetzt neugierig geworden ist: Die Ausstellung läuft noch bis zum 23. August 2026 und ist definitiv einen Besuch wert.

Im Anschluss dann ein gemütlicher Austausch im Bistro des Museums mit fröhlichem Netzwerken und einem köstlichen Mittagsmahl. Melonensuppe, unbedingt probieren, ganz einzigartige Geschmackserlebnisse, die ich so noch nicht kannte.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorinnen Sabine Hake und Astrid Bruynck!