Weiterbildung Nur für Mitglieder
Wir greifen einen Wunsch von Mitgliedsfrauen auf und bieten einen Austausch für Vereinsmitglieder über gendergerechte, gendersensible Sprache an: eine Sprache und Sprechweise, in der Frauen da, wo sie gemeint sind, explizit auch benannt werden. Kein neues Thema – aber eines, das immer wieder Fragen aufwirft und immer wieder eine bewusste Positionierung verträgt – zumal in unserem Verein, der sich die berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt hat! Unser Fokus ist dabei der Berufskontext.
Was wir anbieten – die Inhalte:
• Grundsätzliches: Warum genau ist das bewusste und explizite Sichtbarmachen von Frauen in der Sprache wichtig? Wie wesentlich ist es für Gleichstellungsziele?
• Was ist der derzeitige Stand im öffentlichen Kontext – z.B. in Empfehlungen und (rechtlichen) Regelungen im öffentlichen Dienst und an Universitäten?
• Welches sind die Möglichkeiten und verbreiteten Formen, gendergerecht zu formulieren, schriftlich oder mündlich?
• Was sollte unbedingt umgesetzt werden? Was kann? Und wo würden wir – die eine hier, die andere da – eine Grenze des kreativen Sprachgebrauchs setzen?
• Häufige Einwände gegen inklusive Sprache – welche sind das, und wie stehen wir dazu?
Das wollen wir gerne erreichen:
• Wir wollen sensibilisieren für die Bedeutung von inklusiver Sprache.
• Wir wollen einige verschiedene Vorgehensweisen für gendergerechte Kommunikation aufzeigen und auch miteinander ausprobieren.
• Und wir wollen auch gerne mit den Teilnehmerinnen abwägen: was welche von uns wann und wie praktikabel findet und im Berufsalltag umsetzen möchte.
Diese Arbeitsweisen haben wir vorgesehen:
• Kurze inhaltliche Impulse und Informationen durch Dr. Bärbel Thielicke und Maja Schellhorn. Beide können als ehemalige Gleichstellungsbeauftragte auch aus den Erfahrungen der praktischen Umsetzung im Arbeitsleben berichten.
• Moderation durch Eva Nolden
• Gemeinsamer Erfahrungsaustausch, Reflexionen, Diskussionen.